Erbschaftsmediation - Wirtschaftsmediation - Familienmediation - Scheidungsmediation

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Die Grundsätze der Mediation

Damit eine Mediation eine gute Chance auf Erfolg hat, müssen bestimmte Grundsätze erfüllt sein.

Eine Übersicht und eine Beschreibung dieser Grundsätze, finden Sie anbei.

Freiwilligkeit

Ergebnisoffenheit und Konsenswille

Gemeinsame Informationsbasis

Vertraulichkeit

Eigenverantwortlichkeit

Allparteilichkeit des Mediators

Ruhen laufender Gerichtsprozesse

Der Mediationsprozess ist ein außergerichtlicher Konfliktbeilegungsprozess zu dem niemand gezwungen werden kann. Anders als in Spanien, in den USA und der Schweiz, gibt es keinen Mediationszwang in Deutschland. Jede der Konfliktparteien muss aus freiem Willen an der Mediation teilnehmen, damit diese einen Sinn macht. Freiwilligkeit bedeutet auch, dass jede Partei die Mediation zu jedem Zeitpunkt beenden kann.

Ziel der Mediation ist es, einen Konsens zu finden, mit dem beide Parteien glücklich sind. Um diesen Konsens finden zu können, ist es zwingend notwendig, dass die Parteien über den "Tellerrand" des Konflikts schauen und ergebnisoffen, zusammen mit der anderen Partei an einer Lösung arbeiten.

Um einen wirklich guten Konsens finden zu können, ist es wichtig dass alle Informationen rund um den Konflikt offen kommuniziert werden. Je offener die Parteien von Anfang an sind, desto einfacher ist es eine wirklich gute Lösung zu finden.

Der Mediator ist per Gesetz zur Verschwiegenheit verpflichtet. Jedoch ist es auch wichtig, dass die Parteien selbst, alles in der Mediation besprochene vertraulich behandeln. Nur wenn Vertraulichkeit besteht, können die Parteien wirklich offen über den Konflikt sprechen.


Mediation bedeutet, Konflikte eigenverantwortlich (i.e. nicht über Gerichte) zu lösen. Eigenverantwortlichkeit bedeutet, dass jede Partei ihre jeweiligen Interessen vertritt und zusammen mit den anderen Parteien, konsensorientiert an einer Lösung arbeitet. Eigenverantwortlichkeit bedeutet auch, dass die Parteien, mit Ihrem Verhalten während und nach der Mediation, den Erfolg oder Misserfolg der Mediation maßgeblich beeinflussen.

Der Mediator behandelt keine Partei bevorzugt. Er trägt dafür Sorge, dass jede Partei gleichermaßen zu Wort kommt und Ihre Themen und Interessen nennt. Sollte es notwendig sein, greift der Mediator de-eskalierend ein.

Sollten zwischen den Parteien Gerichtsprozesse laufen und bestimmte Fristen existieren, müssen diese während der Mediation ruhen. Ansonsten ergibt die Mediation keinen Sinn.

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